Ludwigsbühne
Bei einer Feier im Pfarrsaal von St. Ludwig im Jahr 1993 stellte eine kleine Gruppe von fünf Leuten fest, dass eigentlich alles, was man für eine Theateraufführung benötigt, vorhanden sei, ausgenommen des Ensembles. Noch an diesem Tag wurde beschlossen, hier "muss" Theater gespielt werden. 1994 war es dann so weit: Mit einfachen Mitteln, aber mit großem Engagement wurde das Stück "Das Wunder des heiligen Florians" auf die Bühne gestellt.
Seitdem gibt es regelmäßig jedes Jahr ein Stück der LUDWIGSBÜHNE im Pfarrsaal von St. Ludwig. Auch wenn die Stückauswahl von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist, kann sich das Publikum dennoch stets auf amüsante Unterhaltung freuen bei Wein, Bier, Würstl, Schmalz- Obatzda-, Schnittlauchbroten und Kuchen.
1961 ...
... tobt der Kalte Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und den kommunistischen Mächten. Ein Krieg der Nerven, der Drohungen und Bluffs mit militärischem Säbelrasseln. Es ist eine Ära der Intrigen und der Spionage. Regelmäßig werden Spione gefasst und eingesperrt oder gegen andere gefasste Spione ausgetauscht. Ein einziger Fehler kann zur nuklearen Katastrophe führen.
Ludwigsbühne präsentiert 2026:
"Don't drink the Water" von Woody Allen.
In einer kleinen US-Botschaft, tief im fanatischen totalitären Herzen des Kommunismus, navigiert eine engagierte und disziplinierte Gruppe von Mitarbeitern des Auswärtigen Dienstes mit Geduld und Geschick durch die tückischen Untiefen der internationalen Beziehungen im Atomzeitalter – bis Botschafter Wheeler abreist und die Leitung der Botschaft seinem eher chaotischen Sohn Jack, der als "Mr. Katastrophe" bekannt ist, überträgt.
Gerade jetzt fliehen ein amerikanisches Ehepaar und deren Tochter, von der kommunistischen Geheimpolizei gejagt, in die Botschaft. Sie werden fälschlicherweise für Spione gehalten, nachdem sie im Sperrgebiet harmlose Urlaubsfotos gemacht haben. Jack verweigert ungeschickt die geforderte Auslieferung und rutscht von einer diplomatischer Katastrophe zur anderen. Nicht nur die Belagerung der Botschaft durch den Geheimdienst zehrt an den Nerven: Die Botschaft ist zu klein für soviele Personen und die Urlauber müssen dringend nach Hause.
Die Redewendung "Don't drink the water" wird hier von Woody Allen als Beschreibung der Haltung von Amerikanern im Ausland verwendet, die ihre Kinder im Ausland dazu anhielten keine "unamerikanischen Sitten anzunehmen". Auch heutzutage wird sie noch manchmal von Zynikern verwendet, um Skepsis gegenüber dem Neuen oder Fremden auszudrücken.
Aufführungen:
Samstag 7.11.2026 19.30 Uhr
Sonntag 8.11.2026 16.30 Uhr
Freitag 13.11.2026 19.30 Uhr
Samstag 14.11.2026 19.30 Uhr
Freitag 20.11.2026 19.30 Uhr
Samstag 21.11.2026 19.30 Uhr
im Pfarrsaal von St. Ludwig
Ludwigstraße 22, 80539 München
Eintritt 12€ – Kinder bis 14 Jahre frei (nur Barzahlung)
Einlass 1 Stunde vor Beginn
Karten an der Abendkasse
Reservierung unter https://ludwigsbuehne.de (ab Ende September)
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, wie ... wie wenn nachdem man ein dreiviertel Jahr übersetzt, geplant, geprobt, Text auswendig gelernt, Bühne und Requisiten gebastelt, Kostüme organisiert und genäht hat und dann ... dann geht der Vorhang auf ... und der Saal ist voller Leute! So sehr freuen wir uns.
Ihre Ludwigsbühne München
Kontakt
Wolfgang Riegler
kontakt@ludwigsbuehne.de