Sterben & Trauern

Mögen Menschen in ihrem Leben noch so viele Abschiede begangen und auch durchgestanden haben– dieser letzte ist anders. Er ist endgültig. Er führt an die eigenen Grenzen, in ein Meer von Fragen und Ängsten, an die Abgründe des Lebens. In solchen Momenten ist es schwer zu begreifen, dass der Tod nicht das letzte Wort behält. Dass das Kreuz Christi von Ostern her zum Zeichen des Lebens geworden ist. Dass beides etwas mit unserem eigenen Leben und Sterben zu tun hat.

Das Sakrament der Krankensalbung möchte den Menschen stärken auf dem Weg des Gesundwerdens oder für seinen letzten Weg, wo es darum geht, das Unabänderliche, den Tod anzunehmen und auszuhalten.

Es ist wichtig, davon zu reden: an dieser Hoffnung festzuhalten und diese Worte zu verkündigen, die man sich nicht selbst sagen kann: „Gott ist mit dir, wohin du auch gehst.“ So wird auch die kirchliche Bestattung zur Wegbegleitung: Der letzte Weg des/der Verstorbenen ist für die Angehörigen der erste von vielen Wegen zum Grab des geliebten Menschen, und über beiden steht: „Behüt´dich Gott.“

TRAUERLESE

Jeden 3. Donnerstag im Monat um 17:00 Uhr in der Pfarrbücherei St. Ludwig anschließend 18:20 Vespergebet in St. Ludwig

Vielleicht haben Sie vor kurzem oder längerem einen lieben Menschen verloren. Die Trauer begleitet Ihren Alltag, manchmal still, ein andermal bricht sie wie eine Lawine mit aller Kraft herein. Es gibt Momente, wo wir mit unserer Trauer alleine bleiben möchten und Tage, an denen wir uns öffnen können, darüber mit anderen zu sprechen.

Es gibt viel Tröstliches in Büchern zu entdecken. An den Nachmittagen zur Trauerlese können Sie im reichen Schatz unserer Bücherei nach einem passenden Wegbegleiter suchen und wir stellen jeweils auch ein Buch kurz vor. Es gibt die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.

Ansprechpartner für Sie: Sr. M. Therese Jäger (Caritas ambulanter Hospizdienst) & Susanne Bauer, Pastoralreferentin